Excuse me, where is Bryan and what does he look like?

Eigentlich wollte ich den Post ja „ich war beim Atlassian Unite and all I got was this T-shirt“ nennen, aber das stimmt nicht, denn ich habe hier noch diesen Flaschenöffner! Und es wäre so schrecklich naheliegend.

Nein, Ernst beiseite. Ich bin sehr froh, dass ich da war. Die Orga war sehr gut, die Leute waren ganz ekelhaft hilfsbereit, die Sessions und Vorträge waren zu 97% sehr interessant. Schön war der Enthusiasmus den alle von Atlassian ausgestrahlt haben. Egal ob es jetzt Developer direkt aus Sydney waren, Product Manager aus USA. Oder der deutsche „Atlassian Ambassador“ (gnihihi / wtf?)

Auch die Gast Redner waren fast alle gut gewählt mit guten Themen. Und es ist bestimmt irre sehr schwer in geplanten 5 Minuten schnell mal knackig interessante Themen spassig rüberzubringen.

Hilfreich: Alle Atlassian Typen tragen ein Atlassian T-Shirt. Schwierig: Ein wirklich beschissenes Gesichtergedächtnis zu haben und sich Namen ca. 2 Minuten lang merken können.

Doppeldaumen daher für die Hilfsbereitschaft. Ich ging hin in der grossen Hoffnung eine gute Antwort zum Thema Maven, Jira, Bamboo, Nexus und automatische Maven Releases zu bekommen. Das hatte zu Beginn etwas von einer Schnitzeljagd.

Ich so in der Pause zum Moderator „hi, who would be the best person to talk to about automatic release management with jira and bamboo?“ Der Moderator so „ah, good question, try the supports table during ‚birds of a feather'“ Ich so „ok, thank you“

Ich so während ‚Birds of a Feather‘ zu Support Person A „is this a good place to ask about automatic releases with Jira and Bamboo in Maven?“ Person A so „um, yes, but I’m afraid I am not quite the right person, maybe you better ask John“ Ich dann so zu John „I am looking for a good documentation on how to [insert tech babble here]“ John so „Right. Ah. Err … Dennis should … but he’s not here, I’ll go look for him for you“. Abgang John Bühne rechts.

Einige Zeit später. Eingang John und Dennis, Bühne rechts. Ich so zu Dennis [insert tech babble here]. Dennis so [insert mittelmässig zufriedenstellende Antwort here] Nach einigem Gerede verblieben wir so, dass ich ihm eine Email schreibe, er kümmert sich und schreibt mir zurück. Pfein. Dennis noch so „and you might want to ask Sven“ Ich so „Sven. Err? The one with the DVCS session?“

Ich so Sven suchen. Isse keine Sven zu finden. Ich so zur Atlassian Rezeption „Err, sorry, I am looking for Sven and I can by no means remember what he looks like“ Schrecklich hilfsbereite Dame so „oh no problem, I’ll help you look for him“ Sven stand draussen. Sven ist Deutscher. Ich also so „Hi, ich suche nach Hilfestellung bei [jaja, ihr wisst ja] Sven so „oh, damit hab ich mich noch nicht beschäftigt. Frag mal Bryan, der weiss das bestimmt“ Ich so „Bryan?“ Er so „Ja, Bryan, der müsste am Jira Tisch sitzen“

Ich so am Jira Tisch „Excuse me, anyone of you is Bryan?“ Bryan so „yes, me“ Der hatte in dem Moment aber null Zeit, der Tisch war kein Tisch mehr sondern eine fiese Anhäufung neugieriger Menschen. Bryan sagte dann er würde mich während Beer Time suchen. Ich solle ihn auch suchen. Ich so im Kopf „ja klar, du suchst mich, my ass…“

Beer time. Ich so, verdammt, wie sah jetzt Bryan nochmal aus?? Quatsche mit ein paar netten Leuten als ein Typ im Atlassian Shirt zielgerichtet auf mich zugeht. Typ so „Anja!“ Ich so „äh, Bryan?“ Er war es, er hat mich wirklich gesucht. (Manchmal isses echt gut die zu sein die „asiatisch aussieht und paar Tattoos hat“)

Langes Gespräch mit Bryan, nicht nur lang, auch gut. Wenn er jetzt wie versprochen wirklich noch ne Email schickt, bin ich ganz platt vor Beeindruckt-Sein.

Moral von der Geschichte, Atlassian Support ist und bleibt toll, egal ob online per Issue Tracker oder Face2Face. Die Outlooks die sie gegeben haben für Jira und Confluence machen einen guten Eindruck, ich versteh nur nicht was der Kram mit HipChat soll, aber ok.

Bissi doof ist sich darauf zu verlassen, dass man einen Notizblock kriegt und keinen zu kriegen. Aber gut. Kann man ja nicht ahnen.

Lustig war auch der Kontrast zwischen zurückhaltenden Deutschen und Australiern und Amerikanern. Dieses „Hi, how are you?!“, das die glaub ich nur als „hi“ gar nicht sagen können traf häufig auf ein „Äh. Hi. Thanks.“ oder ähnlich hilflose Antworten.

Wenn das ganze nächstes Jahr wieder steigt, dann hoffentlich mit mehr Zeit für Einzelgespräche und mit gut sichtbaren Namenstickern, würd ich mich freuen und gerne wieder hingehen. Und Notizblöcke!

 

 

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