Pläne und was man dagegen tun kann

20130324-132942.jpg Murphy ist eine dumme Pottsau.

Wochenende, der Plan war reichlich simpel, ausschlafen, einkaufen, Alibi-mässig ein paar Sachen von links nach rechts räumen damit das Schlachtfeld – the room formerly known as Wohnzimmer – seinen Schwerpunkt ein wenig nach rechts verlagert, ab 17:00 Basketball Pokal gucken und danach mit Bekannten auf einer epischen Quest nach Alkohol in der Stadt rumfallen.

So weit, so gut. Die Durchführung liess Raum für Verbesserung um es mal vorsichtig auszudrücken. Einkaufen, auf dem Weg auf eine niederträchtige Kante in einen mindestens 4m tiefen Abgrund treten, sich wie Bolle freuen, dass der Knöchel das locker abfedert und mein rechter Fuss durchaus fähig ist, in einem 90Grad Winkel nach innen gebogen zu werden, und dann ca. 5min kreatives Fluchen üben.

Mit leicht geminderter Laune in den Kupsch humpeln, dort zusehen wie ein schrecklich geduldiger Vater seine beiden Kinder darin schult den Leergutautomaten zu bedienen und irgendwann genervt nach Hause hinkebeinen.

Dort bekam der Knöchel dann liebevolle Aufmerksamkeit in Form von TK Erbsen, was ihn in etwa so viel Verzücken versetzt wie mich wenn ich mit Erbsen konfrontiert werde. Nachdem das Gelenk nach einer Weile aussah, als hätte man mir wieder heimlich ein Hühnerei reingepflanzt, hab ich mich zur Bereitschaftspraxis fahren lassen, wo etwa 15 andere Leute ebenfalls beschlossen haben sich das Wochenende zu versauen.

Der Orthopäde schlug mir zwar vor das röntgen zu lassen, aber nachdem ich vorher lauschen durfte wie die Arzthelferin sich beklagt dass das Gerät gerade Bilder in der Qualität in einer uralten Polaroid macht, habe ich dankend abgelehnt. Also darf ich jetzt eine Weile in der unpraktischen Schiene rumhinkebeinen und ausprobieren in wievielen Schuhen ich dieses Ding unterbringen kann.

Mit einer riesigen Schiene und einer Gratisportion schlechter Laune zur Kneipe um’s Eck hinkebeinen, dort Alkohol abholen, sich bei Leuten zum Essen einladen, den Alkohol dann grosszügig mit den Bekannten teilen und mit dem Taxi heimfahren.

Kann man so machen, muss man aber nicht.

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