Shake your bones

Hah, weil es ja seit einiger Zeit auch auf deutsch existiert, zitiere ich mich mal eben selbst von der parallel-gesellschaft aus dem Jahre 2010:

Es ist ein wenig schwierig eine knackige Einleitung für das Buch zu finden. Vielleicht reicht manchen ja, dass Warren Ellis das Buch empfohlen hat. Und Scott Westerfeld. Dass es Leuten gefallen wird, die zum Beispiel auch China Miéville mögen. Oder eben einfach nur die Schlagwörter “Steampunk”, “Luftschiffe”, “Waffen” und “Zombies”.

Für diejenigen, die es lieber persönlich und emotionaler mögen: “Der aufwühlende Kampf einer alleinerziehenden Mutter um das Überleben und Wohlergehen ihres Sohnes” Gut, das klingt jetzt ein wenig zu sehr nach einer deutschen Produktion für Privatsender. Streichen wir das. Bleiben wir bei Steampunk und Zombies. Und den Luftschiffen.

Boneshaker spielt in einem fiktiven Seattle um 1880. Der Boneshaker, eine Maschine, die Goldförderung vereinfachen sollte, wurde unter mysteriösen Umständen dazu genutzt, das Bankenviertel von Seattle zu untergraben. Durch die Tunnel und die Erschütterung der Erde trat Gas aus. Gas, das im einfacheren Fall nur tödlich ist, im schlimmeren Fall jedoch die Leute zu Zombies macht. In hastigen Notfallmassnahmen wurde der betroffene Bereich Seattles evakuiert und im Lauf der Jahre wurde eine Mauer hochgezogen, die das Gas im Zentrum hält.

Ausserhalb dieser Mauern lebt Briar Wilkes zusammen mit ihrem Sohn Ezekiel, kurz Zeke, und arbeitet täglich daran, das Erbe ihres Namens hinter sich zu lassen. Tochter eines Mannes, der von den Einen als Held geachtet wird, da er beim Evakuieren des Stadtkerns Straftäter befreite, und bei den Anderen als Verräter gilt, da er beim Evakuieren des Stadtkerns Straftäter befreite. Ehefrau von Leviticus Blue, dem Erfinder eben jener Maschine, die Seattle ins Chaos stürzte. Als sei dies noch nicht kompliziert genug, treibt sich ihr pubertierender Sohn auch noch in fragwürdiger Gesellschaft rum und hat viel zu viele Fragen über Grossvater und Vater, die Briar einfach nicht beantworten will.

In seiner jugendlichen Ungeduld beschliesst Zeke daher, sich seine Antworten selber zu suchen und begibt sich in den abgesperrten Teil des Zentrums. Er hofft, im Haus seiner Eltern diese Antworten oder vielleicht einfach nur die richtigen Fragen zu finden. Was als kleiner Tagesausflug beginnt, entpuppt sich jedoch schnell als ein stressiger und gefährlicher Trip durch Teile Seattles, von deren Existenz er nicht einmal wusste.

Als Briar erfährt, wohin es ihren umtriebigen Sohn verschlagen hat und ein Erdbeben seine Ausgangsmöglichkeit im wahrsten Sinne des Wortes zu Staub zerfallen lässt, macht sie sich per Schmuggler-Luftschiff auf den Weg ihren Sohn zu suchen.

Nun irren zwei Leute durch ein ruiniertes Seattle, das teils bevölkert von Menschen ist und zu vielen Teilen bevölkert von Zombies. In der völlig fremden Umgebung müssen beide herausfinden, wem zu trauen ist, wie man in den Gasnebeln überlebt, welchen Wert Namen haben, sich gegenseitig finden, und eine Frage beantworten, die vieles ändern könnte für die überlebenden Menschen im Zentrum.

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