Täglich 30min Ausgang

für meine Wunde. Also in meinen eigenen 4 Wänden (ich könnte wohl auch ganz draussen, aber das kommt sicher nicht sooo gut). Hat der Arzt gesagt. Nachdem er wieder Strips abgerissen hat, einmal erleichtert geseufzt hat und dann neue drauf geklebt hat.

Die Naht ist nämlich nicht aufgerissen. Anderseits wächst sie auch nach wie vor nicht so ganz zu, wie sie das soll. Zickiges Ding. Ich frag mich von wem sie das hat.

Da es ihm noch nicht so gut gefällt, krieg ich jetzt noch mal eine Woche lang Antibiotika, hab haufenweise Strips und Saugkompressen mit nach Hause bekommen und soll der Wunde aber doch möglichst täglich 30min Luft gönnen.

Mach ich. Ist super. Solang ich mich von Spiegeln fernhalte. Dann kommt nämlich ein gewisser Brechreiz auf. Wenn man die Strips abreisst, die eine Weile drauf waren, reisst nämlich die Haut darunter auf, und da kann dann auch Wundflüssigkeit austreten. Yummy. Immerhin sieht das, was letzte Woche noch aussah wie ein klaffender Abgrund, der gerne in Herr der Ringe mitgespielt hätte, jetzt nur noch aus wie ein kleffender Hund klaffender Abgrund, der ’nur spielen will‘. Ich weiss noch nicht genau wie ich ihm vermitteln soll, dass die Spiel- und Spasszeit jetzt langsam mal vorbei ist.

Wenn das irgendwann mal zuheilt, wird das auch mit Abstand die hässlichste Naht, die ich an dieser Stelle jemals hatte. Und langsam aber sicher verlässt sogar mich der Sinn für Humor bei dieser Geschichte.

Liebe mich operierende Ärzte, ich kann es nicht anders sagen: Worst. Boobjob. Ever.

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