Where has all the humour gone

Onkel Doc gehört mittlerweile zu meinem engeren Freundeskreis. Zumindest wenn man sowas daran misst, wie oft man sich sieht. Jede verf**** Woche. Heute zum Beispiel fand er das alles auch nicht soooo toll. Super Sache um Patienten zu schocken „Kommen Sie mal in das hellere Licht, das sah eben aus als könne man das Implantat durchsehen“ Wohl doch nicht. Man müsse in Erwägung ziehen, die Naht nochmal zu öffnen, Ausgrabungen betreiben und dann wieder zuschütten. Aber natürlich nicht in einem Schritt, dazwischen liegt nochmal Abheilzeit. F*ck me sideways.

Am Montag darf ich wieder zu Freund Onkel Doc, evtl guckt da auch noch der gesprächige Oberdoc drauf. Wenn es nicht „bald“ besser aussieht, kommen die Ausgrabungen. Das heisst aber nicht dass es dann besser klappt, das Implantat wird zwar kleiner, aber da die vernarbte Haut nicht so prima genäht werden kann, kommt auch nochmal Haut weg.

Meine Wunde hat jetzt quasi eine Deadline, den Milestone hat sie eh schon versemmelt.

Und ich kann um’s Verrecken keine Witze mehr dazu finden. Der Vorschlag mit der OP Bonuskarte kam auch nicht so richtig an, ich solle das mal der Klinikleitung vorschlagen. Insgesamt ist mein Humor für unbestimmte Zeit in Kaffeepause und lässt Frust einspringen, der holt sich seine Motivation von Selbstmitleid. Die zwei gehen mir auf den Zeiger, daher werde ich jetzt – natürlich nur im Dienst der Wissenschaft – testen ob man die mit Rotwein exorzieren kann.

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