Stell Dir vor es ist FsA und Du schaffst es nicht hin

Ich wollte, wirklich. Trotz einiger Nebenströmungen zu diesem Event, die mir etwas säuerlich aufstossen.

Aber nix war’s. Nach 2 Monaten Bundesslum mit gepflegtem Nichtstun, überstürzen sich die Ereignisse ein wenig. Meine MiWo und Hauptmieterin zieht kurzerhand aus, ich übernehme irgendwie diese Wohnung und muss jetzt selber MiWo Castings abhalten.

Kandidat 1 hat sich schon dadurch hervor getan, dass er nicht kam und nicht fähig war rechtzeitig abzusagen, dann hätte ich es nämlich doch noch auf die Heise Forum Klassenfahrt geschafft. Aber ne, selbst absagen ist scheinbar nicht so einfach.

Statt dessen im Technikmuseum rumgedümpelt, MiWo bekocht und so. War auch ok.

Warum ich zur FsA wollte? Weil das Grundprinzip „Freiheit statt Angst“ durchaus Sinn macht. Wenn man mal die Nebenströmungen aussen vor lässt, also jene welche die denken dass das diese Freiheit nur für Bundesbürger gilt, nicht für Asylbewerber oder Flüchtlinge. Jene die denken dass Asyl für Snowden voll supi wäre, die aber grade nix von den Problemen in der Ohlauer hören wollen. Jene die immer noch von Bradley Manning reden. Aber ach, was reg ich mich auf.

Eigentlich wollte ich mich nur beschweren, dass doch tatsächlich eine zu mir sagte ich würde ja mittlerweile auch so critical whiteness Dings verbreiten. Ich habe reflexartig gesagt dass ich doch ganz wenig feminiere. Im Vergleich zu früher – also gar nicht – ist das natürlich schon viel. Aber hey, das heisst lediglich, dass ich über ein paar Dinge mehr nachdenke, das kann ja generell nicht schaden. Und ich bemühe mich ja eigentlich schon, da noch so mittelmässig reflektiert, mit wenig Mimimi und wenig Fingerzeigen ran zu gehen. Und ich bin ja immer noch nicht so schlüssig mit dieser Feministensache. Eigentlich bin ich immer noch reluktant mich als solche zu bezeichnen.

Ich weiss jetzt nicht so recht ob ich bei der FsA gut aufgehoben gewesen wäre, oder gar bei der Feminismus statt Angst Fraktion. Und bei der FsA mitlaufen und womöglich in eine der Deppenecken gedrängt werden, hätte mich auch irgendwie geärgert. Ausserdem hab ich immer noch gewisse Zweifel an der Wirksamkeit von Demos, noch dazu wenn viele Parteien sich denken, das als Werbeplattform für sich nutzen zu sollen / wollen / können. Nur weil ich da mitgekommen wäre, bin ich noch keine Piratin, kein Pirat und kein post-gender Eichhörnchen. Und auch keine Grüne, Rote oder Gestreifte. Ich will mich nicht instrumentalisieren lassen für eine Partei, hinter der ich nicht stehe. Ich will nicht verstanden werden als eine, die sich gegen Überwachung, für Snowden, pro Assange und [insert something here] einsetzt.

Lange Rede, wenig Sinn, vielleicht war es ganz gut so dass ich doch nicht da war, und trotzdem ärgert es mich ein wenig.

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