Die kleine Lain und das Mysterium der vibrierenden Hand

(Hach, das gibt wieder herrlich doofe Suchbegriffe die sehr enttäuscht hier landen)

Ja ne sorry, ist völlig harmlos. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es keine Sauerein zu sehen.

Also, ich hab mir ja vor einigen Tagen einen iPad zugelegt (Stichwort greed computing), mir eine Hülle mit Rückendeckung ausgesucht – sorry, smart cover und Hülle find ich unhandlich – und einen Stift.

Die Sachen sind alle gekommen, soweit so schön, funktioniert auch alles, ist aber wieder vom Grundkonzept her gelinde gesagt undurchdacht.

Stift: Drehkappe, keinerlei Befestigungsmöglichkeit. Nun mag es ja gerne Leute geben, die im Leben nur eine Tasche verwenden und alles immer darin an fixen Orten unterbringen. Schön für diese Leute. Bin ich aber nicht, ich bin eher ein Verlierer. Stift, der nur für kapazitive Screens taugt? Den verlier ich ja quasi schon zu Hause.

Oder die Hülle. Schön, ich weiss nicht ob andere ihre Fettfinger besser im Griff haben, ich fasse das Teil zweimal an und man muss kein Forensiker sein um zu erkennen was ich getan habe. Also wäre es ja schon praktisch ein Tuch dabei zu haben, das Display ist einfach zu gross um es mit T-Shirt abzuwischen. Oder schnell mal am Hosenbein, wie ich das mit dem Handy gerne tue.

Natürlich hat die Hülle keinerlei Einsteckfächer oder sowas, wäre ja zu praktisch.

Stiftproblem wurde gelöst mit Hilfe eines Bohrers.

Teil zwei war insgesamt wesentlich mühseliger. Gummiband, Heisskleber und zwei so Klemmdingers, von denen ich keine Ahnung habe, wie die offziell heissen.

Tuch in unverlierbar und ich kann noch lose Zettel mit unterbringen

Das sieht jetzt herrlich simpel aus, war aber relativ aufwendig, die Feder innen entfernt, die Halterung der Feder abgefräst, die Kanten abgeschliffen damit mir das nicht die Folie zerkratzt und das alles mit einem eher mittelmässig guten Werkzeug. Drüber lackiert hab ich primär deshalb, damit ich nicht immer sehe wo ich abgerutscht bin, ich bin bei Feinarbeit leider eher etwas linkshänderisch veranlagt.

Daher übrigens auch die vibrierende Hand 🙂

Toll wäre wenn mir solche Ideen nicht on-the-go einfallen würden und ich vorher etwas mehr Planung reinstecken würde. Und vielleicht mal ein ordentlicher Tisch zum arbeiten in Verbindung mit ordentlicher Beleuchtung. Und vernünftige Arbeitsunterlage an Stelle von Amazon Kartons.

Und etwas mehr Ahnung von dem was ich so tue. Aber hey, Ponyhöfe sind aus, hab ich letztens auf Twitter gelesen.

Und ich verliere den Stift nicht, hab was zum abwischen des Displays dabei und muss nicht mehr über mässig durchdachte Herstellerlösungen schimpfen.

Queen of heimwerking

Ich leider ja derzeit unter einem Diy Anfall. Was übrigens gar nicht so einfach ist, wenn man über zwei ausserordentlich linksdrehende Hände verfügt.

Nachdem ich jetzt mehrere Umsetzungen für Schlüsselbrett Alternativen im Internet gesehen habe, wurde es eben Zeit das eigene Brett zu ersetzen. Vor allem weil dies durchaus das Prädikat gar-nicht-mal-so-wertvoll verdient. Und für Platz, Originalität und Ästhetik ganz sicherlich keinen Blumentopf gewinnt.

Dabei entstanden ist dann dieses Teil:

there, I did this myself

Eigentlich war es auch elendiglich einfach.

Benutzte Komponenten:

  • 3mm dicke Platte aus ominösem Plastik aus Baumarkt (das nächste Mal würde ich eine etwas dickere MDF Platte benutzen)
  • 2 kitschige Garderobenhaken aus Baumarkt
  • 2 Gummibänder aus der Kurzwarenabteilung
  • 1 leere Thunfischdose
  • 2 Nägel
  • Filzgleiter
  • Acrylfarbe
  • Sprühfarbe

Werkzeug:

  • Kleinbohrer
  • Heisskleber
  • Hammer

Löcher an den gewünschten Stellen bohren, Gummibänder durchziehen, Haken und Dose einfärben und ankleben, Filzgleiter an die Rückseite pappen damit die Wand nicht angeschmoddert wird. Fertig.

Solle ich sowas nochmal machen, würde die Platte durch MDF ersetzt (dann lassen sich die Sachen auch festbohren), als Rahmen müsste man mal sehen ob man einen kitschigen alten Bilderrahmen findet, die Holzplatte dann eventuell mit Stoff beziehen, oder mit Filz bekleben um noch mit Reissnägeln arbeiten zu können.

Alles in allem aber ein einfach und schnell umsetzbares Babyprojekt. Und endlich sieht der Kram dann mal so aus, wie ich selber will, und nicht von der Stange gekauft.

I’m losing it

Ich erwäge ernsthaft vom Glauben abzufallen. Dem Glauben an Bücher.

Ich suche ja nun schon eine Weile nach einer Wohnung die günstiger und auch kleiner ist als meine jetzige. Letztens erst hab ich eine besichtigt, die echt hübsch wäre, aber der zweite oder dritte Gedanke war ‚wo bring ich denn all die Bücher unter??‘

Einige Tage später saß ich daheim und wünschte ich hätte den Mut das alles einfach loszulassen und vieles was ich habe als das zu sehen was es ist. Nämlich Ballast.

Mal ehrlich, es gibt Dinge deren Besitz macht glücklicher, ich möchte nur mal auf einige Geschenke hinweisen … Aber es gibt eben auch Dinge da ist es nicht der Besitz, sondern der Inhalt. Obwohl ich auch Haptik, Typografie und Einband an einem Buch sehr wichtig finde, gäbe es doch ein paar, bei denen es nicht so bedeutend ist. Noch dazu kaufe ich aus finanziellen Gründen sowieso meist nur die Taschenbuch oder Trade Paperback Variante, und diese haben da eher wenig zu bieten.

Daher also das ernste Erwägen eines Readers. Kein iPad, ein Reader. Nur zum lesen, sonst nichts. Und sicher nicht für alle Bücher, und sicher sprengt es meinen Rahmen der Finanzen und Dekadenz, die bisher vorhandenen Bücher nachzukaufen.

Viel Platz bräuchte ich also immer noch. Ach, so ganz ausgegoren ist dieser Gedanke noch nicht, merke ich gerade, mal abwarten wie er sich entwickelt…

Soll ich dir mal meine Briefmarkensammlung zeigen?

Eigentlich macht mir dieser Satz ja ein wenig Angst. Würde ihn jemand zu mir sagen, sähe ich mich genötigt schreiend wegzulaufen und dabei mit den Armen rudernd die Szene aus Team America nachzustellen. Und völlig zurecht.

Und seit heute gehöre ich zu den Leuten, die diesen Satz ebenfalls sagen würden. Gut, ich würde sicherlich nicht *jedem* diese Sammlung zeigen wollen. Aber ich würde ihn sagen. Und wäre sicherlich arg enttäuscht wenn die Reaktion nicht aus einem „ZOMG, wie geil!“ besteht.

Na gut, der mehr oder weniger geneigte Leser mag sich jetzt fragen, was die Alte denn da nun für Uber-Briefmarken hat, dass sie da so einen Aufriss macht. Also gut, das Fangyrl (diese Schreibweise hat mein Bruder Matt approved) outet sich halt.

Mein Mythical Creatures Set ist da! Was das Mythical Creatures Set ist? Nun, Dave McKean (@DaveMcKean) hat für die Royal Mail ein Briefmarken-Set entworfen und Neil Gaiman (@neilhimself) hat Superkurz-Beschreibungen dafür geschrieben. Mythical Creatures wegen Dragons, Unicorns, Giants, Pixies (Pictsies?), Mermaids und Fairies. Mehr mythical geht ja schon gar nicht mehr.

Die Briefmarken sehen grandios aus, das gesamte Set ist sehr schön gemacht. I r a happy Fangyrl.

It worx!

In totally unrelated news …

U must answer teh phone:

Mein Bluetooth Vibrating Bracelet kam, und nachdem ich es von „Männerspielzeug“ Grösse auf meine Handgelenkgrösse hab verkleinern lassen (Vorurteile sind ja gar nicht ftw, ich hab da glaub ich locker 4 cm rausnehmen lassen müssen), durfte ich so eben voller Entzücken feststellen dass es funktioniert.

The cake is no lie:

Die Frau eines Kollegen hat mir lecker Rotwein-Schoki Kuchen gebacken. Mal sehen wie lange er hält.

With Teeth:

Ich kann nun Eiswürfel in Gebiss Form machen 🙂

Tja, die kleinen Goodies des Lebens, die wollen wir ja bei all dem Lamentieren nicht aussen vor lassen.